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Umweltschutz-Informationszentrum Lindenhof des Landesbundes für Vogelschutz e.V.

Naturkunde-Museum

Aufgang Treppenhaus

Das Naturkundemuseum stellt die charakteristischen Lebensräume von Nordbayern mit ihrer typischen Tier- und Pflanzenwelt vor. Ausgehend von dem ursprünglichen Lebensraum, dem Wald, wird veranschaulicht, wie der Mensch im Laufe der Jahrhunderte die Landschaft verändert hat.

Mit drei Landschaftsmodellen, die das Kleinziegenfelder Tal im Maßstab 1:500 zeigen, wird die Landschaftsveränderung durch die menschliche Nutzung von der Steinzeit bis heute dargestellt.
Am Beispiel von Brachvogel, Steinkauz, Rebhuhn und Feldhase wird die Auswirkung intensiver Landnutzung auf unsere heimische Tier- und Pflanzenwelt aufgezeigt.

Neben der Erläuterung landschaftsökologischer Zusammenhänge werden auch Ziele des Natur- und Artenschutz vorgestellt und diskutiert. Dabei wird die Bedeutung von Vögeln als Bioindikatoren, der Raumbedarf von Tierarten und der Zusammenhang zwischen Flächengröße und Artenzahl anschaulich dargestellt. Das Beispiel des DDT verdeutlicht die Pestizidproblematik und ihre Auswirkung auf die Bestandsentwicklung unserer Greifvögel.


Eine besondere Attraktion stellt die Nistkastenkamera dar: Vier Vogel-Nistkästen
rund um den Lindenhof sind mit Kameras ausgestattet. Über einen Fernsehapparat im Naturkunde-Museum können die Vögel live, während der Aufzucht ihrer Jungen, beobachtet werden.


Weitere Informationen zum Museum, auch speziell für Kinder, finden Sie
unter Kinder-Museum.